DSL-Volumentarife haben sich mit dem heutigen Stand (2010) mehr
oder weniger überholt. DSL-Volumentarife stammen noch aus einer
Zeit, als das Internet und die Internet-Zugangspakete noch relativ
teuer waren.
Bis in den Jahren 2005 / 2006 wurden den Kunden noch Internet-Zugangspakete
bestehend aus einem Telefonanschluss (zumeist Telekom), einem DSL-Anschluss
und einem DSL-Zugangstarif angeboten. Für dieses Paket konnte
der Kunde schon mal rund 60,00 Euro monatlich auf den Tisch legen.
Dabei konnte die eigentliche Telefon-Grundgebühr zwischen 19,00
und 25,00 Euro liegen und dann hatte der Kunde noch nicht eine Minute
telefoniert.
Aus diesem Grund mussten die Provider den Kunden "kleine"
Zugangspakete in Form eines DSL-Zeittarifes oder eben in Form eines
DSL-Volumentarifes anbieten. Die Kosten für den eigentlichen
Tarif waren sowohl für den Kunden als auch für den Provider
überschaubar. Volumentarife
wurden vor allem für Kunden angeboten, die relativ wenig Traffic
verursachen dafür aber relativ lange im Internet Surfen wollten.
Hatte der Kunde sein Traffic im Auge, so konnte er einen ganzen Monat
ohne Aufpreis im Internet Surfen. Überstieg das monatliche Volumen
sein gebuchtes Kontingent, dann konnte es allerdings sehr teuer werden.
Wollte der Kunde hingegen relativ viel Downloaden und während
eines Monats wenig im Internet Surfen, so konnte er sich einen DSL-Zeittarif
auswählen. So lange er sein Zeitlimit nicht überschritt,
spielte die Download-Menge keine Rolle. Beide Tarife, also der Zeittarif
und der Volumentarif haben sich angesichts der günstigen Flatrate-Gebühren
von heute (Stand 2010) etwa fünf Euro im Monat, allerdings
überholt.
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